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Manchmal muss die Kunst Opfer bringen – zugunsten der Sicherheit. „Wir hängen ein paar Bilder weniger auf und installieren stattdessen ordentliche Flucht- und Rettungspläne.“ Die Worte des Michael Mieding, Technischer Leiter des Mercure Hotel Hamburg Airport, wurden erhört. Gesagt, getan. Seitdem hängen in den Fluren des Hamburger Hotels 80 x 100 Zentimeter große Fluchtwegpläne – einer neben jeder Tür zum Hauptaufzug. Mit den neuen Plänen verabschiedete sich das Airport-Hotel von einer Fluchtwegführung, die nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften entsprochen hatte. Die ursprünglichen Pläne waren zu wenig informativ und verfügten nicht über die aktuellen Piktogramme. Michael Mieding hielt daher eine Erneuerung der Pläne für notwendig.

Dem Technischen Leiter des Hotels wurde die Firma P.E.R. Flucht- und Rettungsleitsysteme empfohlen. Der Spezialanbieter aus Ahrensburg bei Hamburg entwickelte daraufhin ein Fluchtweg- und Sicherheitskonzept für das 146-Zimmer-Haus und zeichnete unter anderem neue Flucht- und Rettungspläne für die Hotelflure. Beim Mercure Hotel Hamburg Airport freut man sich seitdem über ein Sicherheitsleitsystem, das allen gesetzlichen Anforderungen entspricht und zusätzliche Informationen, etwa über das Verhalten im Brand- und Notfall, enthält. Eine Innovation in dem 4-Sterne-Haus, die nicht nur von den Betreibern und Gästen, sondern auch von der Feuerwehr positiv bewertet wird.
Michael Mieding kennt die Situation. Das Thema Sicherheitsleitsysteme und Fluchtwegpläne gerät im Alltag des Hotelbetriebs gerne aus dem Blickwinkel. Da könne man es schon einmal versäumen, die Pläne – etwa nach einem Umbau – zu aktualisieren oder sie inhaltlich und optisch so anzupassen, dass sie auf der Höhe der Zeit sind. Aber gerade weil das Thema Flucht- und Rettungspläne nicht ganz oben auf der Tagesordnung stehe, sei es wichtig, sich darum zu kümmern, sagt der 43-Jährige. „Gute Leitsysteme steigern nicht nur ganz konkret die Sicherheit, sie erhöhen auch deutlich das Sicherheitsgefühl des Gastes, und das färbt positiv auf das ganze Haus ab.“ Investitionen in die Fluchtwegbeschilderung brächten so einen konkreten Nutzen – auch ohne den Fall der Fälle. Und der Praktiker Mieding weiß, dass der Gast gar nicht so selten auf die Pläne schaut, wie man vielleicht meinen mag. Immer wieder kommt es im Mercure Hotel Hamburg Airport vor, dass ein Gast eine Ergänzung zu einem Fluchtwegplan vorschlägt. „Das setzen wir dann immer sofort um“, berichtet Mieding.
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Voraussetzung für Geschäft

Das Mercure Hamburg Airport hat besondere Ansprüche. „Wir sind ein reines Business-Airport-Hotel“, erklärt der Technische Leiter, „unsere Gäste legen Wert auf absolute Sicherheit, die Anforderungen sind bei uns deshalb enorm hoch“. Das Hotel ist außerdem im Geschäft mit Fluggesellschaften aktiv. Bevor es in diesem sogenannten Crew-Geschäft zu Abschlüssen kommt, nimmt der Auftraggeber ein Hotel sehr genau unter die Lupe. „Ohne eine optimale Ausschilderung und Kennzeichnung kommt man gar nicht in dieses Business hinein“, sagt Mieding, der berichtet, wie ausländische Fluggesellschaften mit 20 Mann starken Teams das potenzielle Crew-Hotel in Hamburg-Fuhlsbüttel inspizieren. Beim Mercure Hotel Hamburg Airport verlange außerdem die international agierende Muttergesellschaft Accor Hotels höchste Sicherheitsbestimmungen. So wurden in dem Haus drei Jahre nach der Erneuerung der Flucht- und Rettungspläne auf den Fluren auch die Zimmerkarten ausgetauscht. P.E.R. hat auch diese Pläne rundum neu gestaltet und um eine dritte Sprache (Französisch) ergänzt. Die 146 Zimmerkarten im Format DIN A 4 montierte das Hotel ebenso wie die Fluchtwegpläne selbst, die vorhandenen Messing-Rahmen konnten weiterverwendet werden. Mit dem Ergebnis ist man im Hotel zufrieden: „Die Pläne sind nicht nur übersichtlich gestaltet, sie sehen auch gut aus und fügen sich optisch in das Ambiente des Hotelzimmers ein“, sagt Hoteldirektor Martin Duc Luong.

Die Erfahrungen mit P.E.R.-Produkten im Mercure Hotel Hamburg Airport kommen mittlerweile auch einem zweiten Hotel der Fattal-Gruppe zugute. Fattal hat Mitte 2008 ein ehemaliges Privathotel in Flughafennähe übernommen und führt es seitdem unter der eigenen Marke als „Leonardo Airport Hotel Hamburg“. Das Haus mit seinen 37 Zimmern hatte bislang auf Flucht- und Rettungspläne verzichtet, also war es nach der Übernahme selbstverständlich, dass diese Lücke schnell geschlossen wird. Die Firma P.E.R. als Spezialist für Sicherheitsleitsyteme war dabei gesetzt, berichtet Michael Mieding, der auch für das Leonardo Airport Hotel Hamburg verantwortlich ist. „Wir haben mit P.E.R. bislang nur gute Erfahrungen gemacht.“ Wenn man Änderungen habe, würden diese schnell umgesetzt, Ersatzpläne bekomme er binnen zwei Tagen, die gesamte Kommunikation funktioniere sehr gut. Mieding hat gestaunt, wie man bei P.E.R. trotz dürftiger Original-Baupläne die 37 Zimmerkarten für das Leonardo Airport Hotel hergestellt hat. „Das haben die gut hinbekommen.“
Lesen Sie im Interview, warum Michael Mieding von den P.E.R. Sicherheits- leitsystemen überzeugt ist.
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